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Kurt Derungs
Magische Quellen Heiliges Wasser

Die 22 Kultquellen der Schweiz
 

Quellen erleben und vom Brunnen klares Wasser trinken, das ist das Ziel dieses Buches. Wo sind die geheimnisvollen Quellen, von denen Menschen Heilwasser holen und neue Kraft schöpfen? Welche Bräuche und Rituale sind mit dem Wasser verbunden? Vom Jungbrunnen bis zur Wunschquelle beschreibt der Reiseführer den Kult der Quellen in einem faszinierenden Überblick. Der kulturgeschichtliche Teil erklärt die Zusammenhänge im Wasserkult mit erstaunlichen Beispielen aus Europa. Danach geht es auf Entdeckungsreise zu mythischen Quellen und Gewässern in der Schweiz. Nicht nur in den Alpen, wo die Flüsse Rhein, Rhone und Inn entspringen, finden wir verborgene Quellenorte, sondern mystische Brunnen sprudeln auch in städtischen Gebieten. Jeder Ort ist genau beschrieben, dazu kommen Sagen und Geschichten, die den Quellort erläutern. Eine Karte hilft zur Orientierung, um die Thermalbäder, Mineralquellen und Kultbrunnen zu finden. Zudem enthält das Reisebuch über 100 wunderbare Farbfotos, welche nochmals die Vielfalt der Gewässer in eindrücklicher Weise darstellen. Abgerundet wird das Wasserkultbuch mit zahlreichen Wandertipps, die sowohl den Naturfreund wie den Brunnentourist in bezaubernde Landschaften führen. Ein anregendes Buch für alle, die einen kurzweiligen und doch fundierten Wegbegleiter in die Kulturgeschichte der Quellen suchen.

 

Aus dem Inhalt

 

Quellenzauber
Ursprung des Wassers
Quellenkult
Reinheit der Quelle
Die Quelle als Orakel
Kinder- und Jungbrunnen
Gaben an die Quelle
Stoffe und Heilkraft
Regenmachen
Tänze und Lichter
Brücke und Gericht
Quellen im Jahreskreis
Winterende und Frühling
Sonnenwende und Johannistag
Sommer, Herbst und Winter
Quellen im Lebenslauf
Empfängnis, Geburt und Taufe
Liebe, Hochzeit und Tod
Quellgöttinnen
Frau Holle und die Weisse Frau
Landschaft der Ahnfrau
Sirona und Verena
Wassermärchen
Quellen und Heilige

Basel – Der Basilisk im Gerberbrunnen
Arlesheim – Eremitagequelle der Odilie
Baden – Heilwasser der Verena
Bern – Der Glasbrunnen im Bremgartenwald
Lenk – Simmenquelle im Berner Oberland
Lauterbrunnen – Das Tal der Wasserfälle
Rhonequelle – Gletschermilch und Eisjungfrau
Leukerbad – Heisse Quellen im Wallis
St. Moritz – Heilbad am Jungen Inn
Scuol – Mineralwasserweg im Engadin
Rheinquelle – Tomasee in Graubünden
Bad Ragaz – Die Tränen der Tamina
Luthernbad – Heilwasser in Luzern
Werthenstein – Gnadenbrünneli am Jakobsweg
Rigi – Das Kaltbad am Vierwaldstättersee
Riedertal – Kindlibrunnen in Uri
Einsiedeln – Brunnen der schwarzen Madonna
Undervelier – Quellgrotte im Jura
Vallorbe – Feengrotte und Orbequelle
Areuse – Die Schlucht der Vouivre
Ascona – Madonna della Fontana
Zürich – Heilbrunnen der Wasserkirche

 

Bibliografische Daten ISBN Preis
272 Seiten
zahlreiche wunderbare Fotos in Farbe
Broschur mit Klappen
Schweizerkarte mit Quellenorte
Sachgebiete:
Wasserkult, Quellen, Kulturgeschichte,
Magische Orte, Schweiz, Reisen
  
978-3-905581-29-4 CHF 39.90

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Pressespiegel

Ein gelungenes und unvergleichbares Werk!

Der Schweizer Kulturanthropologe Kurt Derungs beschäftigt sich seit Jahren mit der Landschaftsmythologie, einer Disziplin, die er selbst begründet hat. In diesem reich bebilderten Buch geht es um das Wasser und um Quellen. Wasser ist das Element des Lebens überhaupt. «Quellen erleben und vom Brunnen klares Wasser trinken, das ist das Ziel dieses Buches», so der Autor. Im kulturgeschichtlichen Teil geht der Verfasser auf den Wasserkult ein, erklärt Bräuche und Rituale und spricht von Quellgöttinnen und Wassermärchen. Im zweiten Teil des Buches werden insgesamt 22 mythische Quellen und Gewässer aus der ganzen Schweiz beschrieben, wie z.B. der Marienbrunnen mit seinen 14 Röhren (14 Heilige Nothelfer?) im Wallfahrtsort Einsiedeln, Kanton Schwyz. Dem Wasser wird Heilkraft zugesprochen und es soll die Empfängnis fördern. Oder die Tamina-Schlucht beim bekannten Kurort Bad Ragaz/SG: Die warme Quelle wurde im 13. Jahrhundert entdeckt, und bald darauf errichtete man die ersten, weit bekannten Badehäuser. Auch Paracelsus wirkte dort und verfasste 1542 die Schrift über die Heilwirkung des Bades. In diesem handlichen Werk fehlen auch wertvolle Wandertipps nicht, speziell für Naturfreunde und Wassertouristen. Ein gelungenes und unvergleichbares Werk! (Raum+Mensch)


Spannend und anregend. Das Buch sensibilisiert zudem für eine «Dimension» unserer natürlichen Landschaft, die einem nicht ohne weiteres bewusst ist. Und es bietet eine Reihe interessanter Ausflugstips: Quellen, Brunnen, Seen, Wasserfälle, Heilbäder. (tagblatt.ch, 5. Mai 2009)

Pünktlich zur Wandersaison ist auch Kurt Derungs «Magische Quellen – heiliges Wasser» erschienen. Der Kulturanthropologe und Germanist beschreibt den Weg zu 22 Kultquellen in der Schweiz. Unter anderem führt sein Weg auch ins Lauterbrunnental mit seinen unzähligen Wasserfällen. Den Staubbachfall und den Schmadribachfall hebt der Begründer der Landschaftsmythologie besonders hervor. Dabei tut Derungs auch immer einen Blick in die Vergangenheit, zitiert aus der Literatur, allen voran Goethe. Und Sagen dürfen in der Landschaftsmythologie natürlich auch nicht fehlen. Die weisse Frau am Mattenbach findet ihren gebührenden Platz im Zusammenhang mit der Landschaft und den Wasserfällen. Derungs empfiehlt auch eine Rundwanderung mit wunderbarem Ausblick auf den Schmadribachfall. Das Buch konzentriert sich aber hauptsächlich auf Quellen, deren Entstehung, Wahrnehmung, Bedeutung und Topos über die Zeiten hinweg. (Jungfrau Zeitung)


Auf Entdeckungsreise

Und wieder ist Kurt Derungs, Kulturanthropologe mit Bündner Wurzeln, in der mythologischen Schweizer Landschaft unterwegs: In seinem neusten Buch beschreibt er 22 Orte des Wasserkults. Drei davon finden sich auch in Graubünden.

Tujetsch/St. Moritz/Scuol. – In einer «entmythologisierten, entzauberten, entseelten Landschaft» lebe die moderne Zivilisation schon allzu lange – so sieht es zumindest Kurt Derungs, Autor, Dozent, Forscher und Begründer der Landschaftsmythologie. Seit Ende der Achtzigerjahre bemüht sich der 1962 geborene, in Bern und Grenchen (Solothurn) lebende Kulturanthropologe deshalb, mit seinen Publikationen gegen diese Entwicklung anzuschreiben. Auch in seinem neusten Buch wieder: «Magische Quellen Heiliges Wasser» hat er es getauft, und er nimmt den Lesenden darin mit auf eine reich bebilderte Entdeckungsreise zu den «22 Kultquellen der Schweiz», Orte, die nicht nur ein Naturerlebnis bieten, sondern stets auch eine Stätte der Kulturgeschichte sind.

Vom Tomasee bis nach Scuol
Derungs, Bürger von Brigels und oft in Graubünden zu Gast, flicht dabei zahlreiche Bezüge zu Bündner Bräuchen und Mythologien ein. Einige der 22 Kultgewässer fliessen oder liegen ausserdem auf einheimischem Boden: der Tomasee als Quelle des Rheins am Oberalppass, die Mauritiusquelle in St. Moritz und die Mineralquellen an der Route Tarasp-Vulpera-Scuol. Diese Quellorte und ihre Geschichte(n) werden von Derungs eingehend beschrieben, Wandervorschläge und alte Legenden rund ums Wasser ergänzen den Einblick in lokale Mythen, die notabene immer wieder erstaunliche Parallelen zu anderen Gebieten Europas aufweisen.

Spannend auch für Skeptiker
Genaueres dazu liest man im kulturgeschichtlichen Teil des Buches, den Derungs den Quellenbeschreibungen voranstellt: Unterschiedlichste Kultformen, Bräuche nach Jahreszeit oder Lebensalter, Quellgöttinnen und Wassermärchen werden dort präsentiert – ein spannender Überblick über Wasserkulte in der Schweiz, auch für jene Geister, die Derungs' Landschaftsmythologie mehr oder weniger skeptisch gegenüberstehen.

«Man kommt an die Ursprünge»
Was hat Derungs dazu bewogen, nach Publikationen beispielsweise über die «22 Kultbäume» der Schweiz jetzt den Quellen auf den Grund zu gehen? «Es fehlte eine Gesamtschau zu diesem Thema, das war eigentlich meine Hauptmotivation», meint der Kulturanthropologe im Gespräch. «Wasser ist das Element des Lebens überhaupt – man kommt im wahrsten Sinne des Worts an die Ursprünge, an die Quellen.» Seine Plädoyers gegen die «Entseelung» der Landschaft sieht er nicht etwa als unvereinbar mit Logik und Vernunft: «Es ist einfach eine andere Sichtweise; sie muss dem Bild der Wissenschaft nicht widersprechen», stellt Derungs fest. «Vieles ist ja auch Metapher oder Symbolik. Wir sprechen heute vielleicht von Heilwasser, früher neigte man zur Personifizierung» – als Quellgöttin, Wassermann, Tiergestalt. Die Natur als beseelt wahrnehmen: Für Derungs ist «nicht einzusehen, weshalb das nicht auch im Alpenraum so gewesen sein sollte». (23. Mai 2009, suedostschweiz.ch, Jano Felice Pajarola)

 

 

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