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Kurt Derungs / Isabelle M. Derungs
Magische Stätten der Heilkraft

Kultplätze mythologisch neu entdeckt. Quellen, Steine, Bäume und Pflanzen
 

An magischen Plätzen die
Heilkraft der Natur erleben

Seit Jahrhunderten gehen Menschen zu heiligen Quellen und trinken das belebende Wasser der Natur. Oder sie berühren geheimnisvolle Steine, die ihnen Kraft und Gesundheit schenken. Ebenso umkreiste man beseelte Bäume, die Segen brachten und Wünsche erfüllten. Früchte und Pflanzen ernähren nicht nur die Menschen, sondern werden auch für Heilzwecke eingenommen. Die Gemeinschaft suchte einst die wunderbaren Orte der Heilkraft bei Jahresfesten auf. Doch auch einzelne Personen versammelten sich an mythischen Stätten, um in Ritualen mit dem „Geist des Ortes“ in Kontakt zu treten. Dabei war das Heilung schenkende Wesen der Quelle, des Steines oder des Baumes immer mit den Ahnen verbunden – besonders mit einer Leben spendenden Ahnfrau. Sie erscheint als Steinahnin, Wasserfrau, Baumgöttin oder Kornmutter. Sie war Heilerin und Schicksalsfrau zugleich, und oft bewirkte sie die Genesung in mystischen Landschaften, welche die Urahnin selbst verkörpern. Ihre Kultplätze wurden bei körperlichen und seelischen Leiden aufgesucht. Dort badete man im Quellwasser, umsorgte Bäume oder kroch bei Steinen hindurch. Bedeutsam war auch die Herkunft der Kinder, die in einem Frauenritual spirituell empfangen wurden.
Die Christianisierung der Landschaft veränderte die Orte der Heilkraft. Die Segen spendende Ahnfrau erscheint nun als weisse Frau, oder sie wird als Maria gedeutet. Durch Legenden werden die alten Heilstätten zu Marienorten umgeweiht. Dabei gerät die Ahnfrau immer mehr in Vergessenheit, die seit Urzeiten den Menschen Heilung schenkt. Mit grossem Spürsinn verweist das Buch auf dieses Spannungsfeld, und es ist faszinierend mitzuerleben, wie die Marienorte mythologisch neu entdeckt werden. In einer einmaligen Zusammenschau werden über hundert Marienkraftorte landschaftsmythologisch vorgestellt. Besonders reizvoll ist es, wie durch die Beschreibungen die vorchristliche Mythologie der Kultplätze wieder ins Bewusstsein rückt. Die Spurensuche an den heilenden Orten und die Mythensagen entschlüsseln, dass an diesen sakralen Plätzen ursprünglich eine Landschaftsahnin verehrt wurde. Die eindrucksvollen Bilder und die ausführlichen Ortsbeschreibungen laden dazu ein, die magischen Stätten der Heilkraft auf einer Entdeckungsreise zu erleben.

 

Aus dem Inhalt
 
Ein Reiseführer durch Europa:
Das erste Reisebuch zu europäischen Kultstätten, das die Landschaftsmythologie von Marienorten beschreibt. Mit Ortshinweisen sowie kulturgeschichtlichen Informationen, Legenden, Sagen, Ritualen und Bräuchen. Dieser Begleiter gehört in jedes Reisegepäck von Menschen, welche die Heilkraft der Natur suchen.
Deutschland
Österreich
Schweiz
Frankreich
Italien
Tschechien
Ungarn
Polen
Luxemburg
Belgien
Niederlande
Slowenien
Litauen
Spanien
Portugal
Griechenland

Geographisches Verzeichnis:

Deutschland
Baden-Württemberg Der Brunnenberg bei Munderkingen
Schwarzwald Der Blindensee im Schwarzwald
Schwarzwald Maria in der Tanne
Schwarzwald Das heilige Brünnlein bei Auggen
Schwarzwald Die Todtmooser Wallfahrt
Schwarzwald Bad Boll im Wutachtal
Schwarzwald Neungeschwisterkapelle bei Eschbach
Schwarzwald Das Edelfrauengrab bei Ottenhöfen
Schwarzwald Maria Linden in Ottersweier
Schwarzwald Der See im Kandelberg
Schwarzwald Die Fuss-Spur bei Feldberg
Schwarzwald Der Kniestein bei Schweighausen
Schwarzwald Die Sonnenmaria auf dem Hörnleberg
Bayern Der Heilbrunnen bei Roding
Bayern Der Marienstein bei Falkenstein
Bayern Das Brunnenbarbel von Neukirchen
Bayern Das Frauenbrünnl bei Straubing
Bayern Das Osterbrünnl im Teisnachtal
Bayern Das Frauenbrünnl von Glonn
Bayern Die Steinplatte bei Würzburg
Bayern Maria im Grünen Tal bei Retzbach
Bayern Die stillende Nonne von Ingolstadt
Bayern Die schwarze Madonna von Altötting
Bayern Der Sitzstein von Maria Eck
Bayern Mariaort bei Regensburg
Bayern Die Erlenmaria von Ottobeuren
Bayern Maria Handlab bei Iggensbach
Bayern Die Perlen der Maria von Lohr
Bayern Der Bogenberg bei Straubing
Bayern Der Frauenstein von Riedenburg
Niedersachsen Bethen bei Cloppenburg
Nordrhein-Westfalen Der Kinderbrunnen in Köln
Nordrhein-Westfalen Die Brüste der Maria in Paderborn
Nordrhein-Westfalen Die feurigen Rosen von Lügde
Saarland Die schwarze Madonna von Gräfinthal
Saarland Mariaort bei Püttlingen
Sachsen Der Muttergottesbrunnen bei Pirna
Sachsen-Anhalt Die Quelle von Alexisbad
Sachsen-Anhalt Die Apfelmaria bei Stendal

Schweiz
Graubünden Die weisse Frau von Ziteil
Graubünden Der Fuss-Stein bei Soglio
Jura Die Höhle von Maria Stein
Schaffhausen Der Frauenstein im Felsental
Schwyz Der Heilbrunnen von Einsiedeln
Thurgau Der duftende Rosenstrauch
Tessin Madonna della Fontana in Ascona
Tessin Madonna del Sasso von Locarno
Tessin Madonna di Sementina
Tessin Die Baumgöttin bei Cademario
Uri Der Myttenstein im Riedertal
Wallis Die singende Tanne

Frankreich
Auvergne Der schwarze Stein von Le Puy-en-Velay
Auvergne Die Säule der Frauen von Orcival
Burgund Die Eschenmaria von Faubouloin-Morvan
Burgund Die heilige Nymphe von Gissey
Dauphiné-Alpen Die weisse Frau von La Salette
Elsass Der Milchbrunnen bei Illzach
Elsass Die Steinfrau von Niederbronn
Normandie Der Kniestein der Jungfrau
Provence Sara-la-Kali von Saintes-Maries-de-la-Mer
Pyrenäen Die Dame von Betharram und Lourdes
Südwest Der Ziegenstein Cailleau de l’Araille

Portugal und Spanien
Serra da Lapa Die Weizenmaria und die Steine
Cova da Iria Die weisse Frau von Fatima
Katalonien Die schwarze Madonna von Montserrat
Österreich
Kärnten Das Weizenfeld von Maria Luggau
Kärnten Bad Kleinkirchheim
Kärnten Maria Elend und Hemma von Gurk
Kärnten Maria Moos bei Kirchberg
Niederösterreich Die Bründlkapelle bei Gobelsburg
Niederösterreich Die Hölzerne Kirche bei Schwarzenbach
Niederösterreich Die schöne Mira von Muggendorf
Niederösterreich Der Frauentritt bei Würflach
Waldviertel Der Wiegenstein bei Traunstein
Waldviertel Der Christkindlstein von Kirchberg
Waldviertel Der Bründlstein in Gmünd
Niederösterreich Der Schalenstein bei Retzbach
Niederösterreich Maria Taferl an der Donau
Niederösterreich Maria Dreieichen bei Eggenburg
Niederösterreich Maria Bründl bei Poysdorf
Oberösterreich St. Thomas am Blasenstein
Oberösterreich Die weisse Frau von Adelwang-Bad Hall
Oberösterreich Die Augenkapelle bei Mining
Oberösterreich Die Apfelmaria in Roitham
Oberösterreich Maria im Schatten bei Bad Ischl
Oberösterreich Maria Rast bei Schönegg
Salzburg Der Heilbrunnen von Mariapfarr
Salzburg Maria-Elend bei Embach
Salzburg Maria Hollenstein bei Kendlbruck
Salzburg Maria Brunneck bei Golling
Salzburg Sixtkapelle in Wald
Steiermark Die Betleitenquelle von Osterwitz
Steiermark Die weisse Frau von Bärndorf
Steiermark Die Felsenspalte von Mariazell
Steiermark Maria Schnee bei Seckau
Wien Die Quelle von Mariabrunn
Vorarlberg Der rote Stein von Rankweil
Vorarlberg Die Lindenmaria von Sulzberg
Vorarlberg Die heilige Eibe bei Feldkirch
Tirol Das heilige Wasser bei Innsbruck
Tirol St. Maria in Hart
Tirol Der Fuss-Stein von Maria Waldrast
Tirol Die Kinderquelle von Matrei
Tirol Die Lindenmaria von St. Georgenberg
Tirol Maria Klobenstein bei Kössen
Tirol Der Altarstein von Kaltenbrunn bei Prutz

Italien und Griechenland
Tirol Die Kinderhöhle bei Bruneck
Tirol Maria im Moos bei Bozen
Tirol Der Muttergottessitz bei St. Ulrich
Tirol Quelle und Baum von Trafoi
Tirol Unser Frau im Schnalstal
Lesbos Die Felsenmaria von Petra

Belgien, Luxemburg, Niederlande
Belgien Unsere liebe Frau von Lebbeke
Luxemburg Der Grauenstein bei Vianden
Niederlande Maria von Sternbrunn

Tschechien
Böhmen Der Fuss-Stein und die Schatzhöhle
Böhmen Das Frauenbild von Warta
Böhmen Die Heilquelle bei Tabor
Böhmen Maria Schein bei Teplitz
Böhmen Maria Schnee von Svaty Kamen

Litauen, Polen, Ungarn
Litauen Heilige Spuren bei Memel
Polen Heiligenbrunn bei Danzig
Polen Die Lindenmaria bei Rastenburg
Polen Die Heilquelle von Chelmno
Ungarn Der Eselstein bei Zamardi
Ungarn Maria Kemend

zum Vergleich mit Europa:
Mexiko

Mexiko-City Die schwarze Madonna von Guadalupe

 

Bibliografische Daten ISBN Preis
328 Seiten
Format 17,5 x 23,5 cm 
315 zweifarbige Fotos und
Illustrationen
Gebunden mit Schutzumschlag
Sachgebiete: Mythologie, Kultplätze, Sagen, Archäologie, Ethnologie, Reisen
  
3-905581-25-6 EUR 19.90

Bestellen >>>

 

 

Pressespiegel

Eine faszinierende Lehrstunde in Gegengeschichte

Dies ist ein Buch für Menschen, die auf der Suche sind nach den authentischen spirituellen Wurzeln Europas - und letztlich aller anderen Kontinente. Mag man das Wort "Marienort" auch mit Kapellen und ähnlichen christlichen Wallfahrtsorten assoziieren, so geht es hier doch um etwas anderes, sehr viel älteres - so alt, dass es in die vorchristlichen, vorrömischen, vorkeltischen und vorgermanischen Zeiten unseres Heimatkontinents zurückreicht. Isabelle und Kurt Derungs zeigen, dass die zahlreichen bekannten (und unbekannteren) Marienorte wie Einsiedeln, Altötting, Guadalupe oder Lourdes von der Kirche vereinnahmte Stätten der Naturverehrung sind, Orte, an denen die Menschen die Gestalt und das schöpferische Werk der "einen Göttin mit den vielen verschiedenen Gesichtern" erkannten.

Die offizielle Geschichtsschreibung, so heißt es, sei immer die der Sieger und Herrschenden. Das Einführungskapitel des Buchs räumt deshalb zunächst mit der jahrhundertelang betriebenen christlichen Verbrämung der alten Stätten der Naturheilkraft auf und gibt dem Leser eine faszinierende Lehrstunde in Gegengeschichte der unterlegenen alteuropäischen Naturreligion: Maria, die in den biblischen Evangelien ja eigentlich kaum vorkommt, war demzufolge in vielen Fällen nur das letzte Mittel der Missionare, die renitente Ahnengöttin-Verehrung des Volks doch noch in christliche Bahnen zu lenken. Alle lokalen Geschichten, die sich um vermeintliche Marienerscheinungen ranken, geben bereitwillig Zeugnis von den Bemühungen des Klerus, den alten Volksglauben von der Ahnfrau, Baumgöttin, Wasserfrau, Steinahnin oder Korngöttin in seiner jeweiligen Ausformung aufzugreifen und in eine halbwegs kirchenkonforme Marienlegende zu kleiden. Obwohl der alte Glaube noch lange unter der Oberfläche der patriarchalen Überformung weiterexistierte, geriet das Wissen von der zeitlosen Ahnfrau und ihrer heilsamen Orte über die Jahrhunderte doch zunehmend in Vergessenheit.

Hier könnte nun der Hauptteil des Buches der beiden Landschaftsmythologen dahingehend Abhilfe schaffen, dass er erlaubt, die Orte wieder aus der ursprünglichen Perspektive heraus zu besuchen. "Magische Stätten der Heilkraft" ist nämlich in erster Linie ein Praxis-Handbuch, das zum Reisen einlädt: Mehr als 80 magische Stätten und Heilungsorte stellt es auf den 370 Seiten nach der Einführung vor, jeden einzelnen mit ausführlicher Beschreibung seiner Geschichte und Geografie und mit landschaftsmythologischer Deutung. Dabei sind die Kapitel zu den Orten vor allem aus Süd- und Osteuropa so spannend, dass es alles andere als eintönig ist, das Nachschlagewerk einfach durchzulesen - es geht hier schließlich um das spirituelle Erbe unserer Urahnen und damit verbunden um eine Sichtweise auf die Landschaft, die es unbedingt wert ist, in unser Bewusstsein re-integriert zu werden. (Jochen Schilk, Hagia Chora)

 

Mystik der Marienorte in neuem Licht

Seit vielen Jahrhunderten gehen Menschen zu heiligen Quellen, berühren geheimnisvolle Steine und pilgern zu besonderen Orten, um ihre Wünsche und Sorgen darzubringen oder sich spirituelle Heilung zu verschaffen. Dass diese Orte teilweise schon in vorchristlicher Zeit als Kraftplätze verehrt wurden, ist heute kein Geheimnis mehr. Die Schweizer Autoren gehen in ihrem Buch noch weiter: Für sie geht der landschaftsmythologische Ursprung so gut wie aller Marienorte auf eine Muttergottheit oder Ahnfrau zurück. Anhand von Wallfahrtsorten, Kraftplätzen und alten Bräuchen in ganz Europa soll dieser Zusammenhang bewiesen werden. Das Buch liefert auf jeden Fall gut recherchierte Informationen und Hintergründe zu sehr vielen magischen Stätten in Bayern und ganz Europa. (Rosenheimer Nachrichten, Sven Eisermann)

 

Umfassend und gut recherchiert

Kurt und Isabelle Derungs Buch MAGISCHE STÄTTEN DER HEILKRAFT gibt einen guten Überblick über die europäischen Marienstätten und die dazugehörige Landschaftsmythologie.

Quellen, Haine, Steine und Bäume sind immer wieder Orte der Anziehungskraft. Sie waren es früher schon und selbst heute berühren sie viele Menschen, wenn sie denn zu ihnen pilgern, wissentlich oder unwissentlich.
Die Marienverehrung hat alte Wurzeln in der Verehrung von Wasserfrauen, Baumgöttinnen oder der weniger bekannten Kornmutter. Über 100 Kraftorte werden in diesem Buch detailliert und reich bebildert vorgestellt. Die eigene Entdeckungsreise kann also mit der Lektüre dieses Buches beginnen.
Kurt und Isabelle Derungs Arbeiten sind zu diesem Kapitel der Kulturgeschichte bewundernswert, denn es wurde viel zusammengetragen. Wissen, das fast verloren gegangen schien, ist nun wieder frei verfügbar. Der weibliche Kult ist quer über Europa zwar in den Marienverehrungen aufgegangen, doch seine Quellen und Wurzeln sind nach wie vor erkennbar. Auch die Verfälschungen durch diverse Organisationen und Gruppierungen sind auflösbar, wenn man dies wirklich will.
Das Buch ist durchaus als umfassend zu bezeichnen und gut recherchiert, es offenbart sehr schnell die wirkenden weiblichen Kräfte in Europa auch wenn sie leicht entstellt daher kommen.
Sehr empfehlenswert!  (Thorsten Wiedau, Top-Rezensent)

 

Dieses Buch würde ich wirklich allen empfehlen

Es gibt ein sehr interessantes Buch für alle, die in die Materie hier in Europa esoterikfrei eintauchen wollen und nach echten belegten Wurzeln suchen. Es heißt: "Magische Stätten der Heilkraft - Marienorte mythologisch neu entdeckt - Quellen, Steine, Bäume, Pflanzen" von Kurt Derungs und Isabelle M. Derungs. Dieses Buch kann ich persönlich wärmstens ans Herz legen. Es folgt sehr eindrucksvoll den Spuren der alten europäischen Muttergöttin über die Zeiten bis ins Heute hinein. Bilder und Sagenhintergrund komplementieren es aufs schönste und spannend dazu. Alte Heiligtümer erwachen zum Leben und lassen Marienorte im neuen Licht sehen. Wir hören Bernadette aus Lourdes endlich mit ihren eigenen Worten, begegnen mit ihr der Weißen Dame, einer uralten vaskonischen Feenfrau. Wir verstehen die Megalithischen Steinzeugen (Steintische, Dolmen, Menhire) und ihre Bedeutung. Wir begegnen dem Rad der Zeit, alten Ahnen- und Fruchtbarkeitskulten. Wir verstehen die Umwandlungsstrategien neuer Religion, wie altes zu eigenem wird, die Struktur der Verdrängungsmechanismen. Wir verstehen den Ur-Sinn der schwarzen Madonna und entdecken unsere Ur-Göttin, begegnen Grünem Mann und Schwarzem Mann. Die Reise beginnt in Mexiko-Guadalupe und seiner schwarzen Madonna und springt rüber nach Europa, wo wir "alten Pfaden" in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Portugal, Spanien, Österreich, Italien, Griechenland, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Tschechien, Litauen, Polen und Ungarn folgen. Dieses Buch würde ich wirklich allen empfehlen. Hier gehen wir tatsächlich auf dem "alten Pfad". ---

Ganz besonders schön finde ich "Magische Stätten der Heilkraft, Quellen, Steine, Bäume, Pflanzen" von Kurt Derungs und Isabelle M.Derungs. Das ist viel mehr als nur ein simples Reisebuch zu alten Kraftorten. Ich kenne kein besseres Buch das auf wissenschaftlicher Basis (K.Derungs promovierte in Kulturanthropologie) und dabei sehr interessant und nie langweilig, tief in die alte europäische vorchristliche Spiritualität führt, zu heiligen Quellen, geheimsnisvollen Steinen, beseelten Bäumen, zu dem "Geist des Ortes", die Kraft und Gesundheit schenkten, Segen brachten und Wünsche erfüllten. Dieses Buch führt uns zur Großen Ahnfrau, zur Weißen Frau, zu den Ursprüngen (sehr interessant z.b. bei Lourdes- siehe: Die Dame von Betharram und Lourdes), folgt den Spuren einer einst ganzheitlichen, kraftvollen und heilsamen Spiritualität Europas. Und, es zeigt die späteren Veränderungen, Umdeutungen und Verschiebungen einer nachfolgenden christlichen Zeit. Auf dieser Reise werden heutige als Marienorte bekannte einstige Kultplätze mit ihrer vorchristlichen Mythologie wieder ins Bewußstsein gerückt. Für mich war dieses Buch die beste Basis auf dem Weg. (Quelle: www.diegoettin.de)


 

 

 

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